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Umfrage zu den Spielern
Seit wenigen Wochen läuft die Umfrage, wer die besseren Fußball-Spieler hat und im Moment haben die Österreicher mit 60:40 der Stimmen die Nase vorne.
Seit wenigen Wochen läuft die Umfrage, wer die besseren Fußball-Spieler hat und im Moment haben die Österreicher mit 60:40 der Stimmen die Nase vorne.
Anlässlich des bevorstehendem Jubiläums - das Wunder von Cordoba jährt sich zum 29. Mal - verlautbarte der österreichische Bundespräsident das heurige Festprogramm. Da der 21. Juni für alle Österreicher ein Freudentag ist und seit mittlerweile 10 Jahren auch ein gesetzlich anerkannter Feiertag wird es in ganz Österreich Kundgebungen und Lobhuldigungen geben.

Hier ein Auszug aus den angekündigten Festivitäten:
Neben den Aktivitäten in Wien wird es auch zahlreiche Veranstaltungen in den Bundesländern geben. Es darf wie schon in den letzten Jahren erwartet werden, dass speziell in den Kindergärten und Schulen viele bunte und nette Sachen gebastelt wurden, um an das historische Ereignis zu erinnern.
Da ließ der deutsche Trainer Peter Neururer die Sommerbombe platzen und sagte über die deutschen Fußballspieler gegen Ende der 80er Jahre:
“Es ist mir bekannt, dass früher Captagon genommen worden ist. Viele Spieler waren verrückt danach. Das war gang und gäbe im Fußball. Das war überall bekannt und wurde praktiziert. Bis zu 50 Prozent haben das konsumiert. Nicht nur in der Zweiten Liga”
So meinte es zumindest Peter Neururer und bezog sich dabei auf seine Zeit als Trainer bei Schalke 04 in der Saison 1989/90. Während bei uns in Österreich die Sache “Doping” sehr ernst genommen wird und mit drakonischen Strafen geahndet wird, so nimmt es die deutsche Medienlandschaft und Blogosphäre eher gelassen hin. Die Fußball-Rundschau meint es sind Larifari Geschichten, andere hingegen berichten von einem systematischen Missbrauch von Doping über mehrere Jahre/Jahrzehnte. Dem Thema nähert man sich behutsam und nicht mit voller Härte. Auch Passivsportler meint, dass man es untersuchen sollte, aber doch schon lange zurückliegt. Lustig machen sie sich über Peter Neururer, der sich aus der Versenkung traut und geben ihm noch eins auf die Breitseite.
Das Schlimmste an der Geschichte ist aber der Umgang damit. Wenn man die Jahreszahlen bisschen vergleicht, wann und wo Dopinggerüchte aufkamen und sich die Sieger von gewissen Turnieren ansieht, so findet man gewisse Übereinstimmungen (natürlich alles zufällig).
Nun wer Doping, gleich in welcher Sportart verniedlicht, der hat wohl Dreck am Stecken und es lohnt sich hier weiter vorzugehen, auch wenn es schon Jahre zurückliegt, denn zurück bleibt immer ein Nachgeschmack und andere Mannschaften die besch…. wurden. Vielleicht wurde so der eine oder andere Titel einer Mannschaft weggenommen, die es sich redlich verdient hätte.